Anlässlich des 75. Jahrestages des Endes der Leningrader Blockade am 27. Januar 2019 haben der Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, und der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Heiko Maas, eine deutsch-russische Erklärung zur deutschen humanitären Geste für die noch lebenden Opfer der Leningrader Blockade verabschiedet.

Teil dieser humanitären Geste ist auch das Projekt „Deutsche Freiwillige für Blockadeopfer“, das vom Deutsch-Russischen Begegnungszentrum (DRB) in St. Petersburg getragen wird. Das DRB beschäftigt sich hauptsächlich mit der Stärkung der deutsch-russischen Zusammenarbeit im Kultur-, Berufs-, und Bildungsbereich. Es werden Deutschkurse, Austauschprojekte und diverse Programme für Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Veranstaltungen zu Kultur und Geschichte angeboten. Deutscher Partner ist der Bildungscampus an der Rothleimmühle, welcher eine Einrichtung des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. ist. Ziel von „Deutsche Freiwillige für Blockadeopfer“ ist es, den Dialog zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Überlebenden der Blockade zu ermöglichen.

Das Angebot richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren, die Slawistik, Geschichte, Kulturwissenschaft oder Soziale Arbeit studieren. Russischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. Die Reise- und Verpflegungskosten werden übernommen.

Der Bewerbungsschluss für den Projektzeitraum April bis Juni 2020 endet am 10. Februar (für den Projektzeitraum September bis November am 20. Mai).

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Ausschreibung